PRESSEBERICHTE 2012

ÜBERSICHT
 
  • Einstimmig in eine neue Ära 07.05.2012
  • Sportkreise Hofgeismar e.V. und Region Kassel zu einem Sportkreis vereint 04.05.2012
  • Sportkreis wird heute noch größer 04.05.2012
  • Sportkreis ehrte seine Sportabzeichen-Jubilare, Vereine und Schulen 23.04.2012
  • Sanierung von Sportanlagen und Sportgerätebeschaffung im Mittelpunkt 18.04.2012
  • Neue Solaranlage, Billardtisch und Matten für Nordhessens Sportvereine 09.02.2012
  • Hohe Ehrung des Landessportbundes für das Kasseler sportliche
       Urgestein Albert Schaumann
    15.01.2012
  • Bewerben für den Lindner-Preis 03.01.2012
  • 17 Orden für die Fitness 03.01.2012






    Einstimmig in eine neue Ära
    - HNA vom 07.05.2012 -


    Fusion der Sportkreise ohne Diskussion - Neuer Vorstand wurde ohne Gegenstimme gewählt

    IMMENHAUSEN. Nach zwei Stunden war der neue Sportkreis Region Kassel e. V. aus der Taufe gehoben. Dass die Zusammenlegung der Sportkreise Hofgeismar und Kassel am Freitagabend in der Immenhäuser Jahn-Turnhalle so schnell und reibungslos über die Bühne ging, hatte wohl mehrere Gründe. Erstens war sie alternativlos, weil der Sportkreis Hofgeismar aufgrund der Personalsituation im Vorstand auf Dauer nicht mehr in der Lage gewesen wäre, eigenständig zu arbeiten und der Landessportbund Hessen ohnehin die Anpassung der Sportkreise an die politischen Kreise verlangt. Und Zweitens war sie offensichtlich von den beiden Vorständen und der Kommission zur Zusammenlegung in diversen Sitzungen während der vergangenen eineinhalb Jahre gut vorbereitet worden.

    So gab es beim Sportkreistag in Immenhausen weder Diskussionsbedarf noch Nachfragen. Bis auf die Satzung, die zehn Gegenstimmen erhielt, fielen alle Wahlen und Beschlüsse einstimmig aus.

    Carmen Wallbach, Geschäftsführerin des Sportkreises Hofgeismar, sprach dann auch den Mitgliedern der Kommission sowie den verbliebenen Hofgeismarer Vorstandsmitgliedern ihren Dank für die Hilfe und Unterstützung im vergangenen Jahr aus. Zuvor waren sowohl der Hofgeismarer wie auch der Kasseler Vorstand in den Berichten der Kassenprüfer für ihre Geschäftsführung gelobt und von den Delegierten einstimmig entlastet worden.

    Wie sich die Sportvereine im ehemaligen Sportkreis Hofgeismar nun in einer Organisation mit fast 500 Vereinen statt knapp über 100 zurechtfinden, muss sich zeigen. Eine erste Herausforderung für die öffentliche Darstellung der gesamten Sportregion Kassel wird das Festival des Sports im Jahr 2013 sein, dessen Planung während der Sitzung des Sportkreistages in Immenhausen kurz vorgestellt wurde. Der Sportkreis Region Kassel und seine Vereine wollen hier anlässlich des Hessentages und des Kasseler Stadtjubiläums vom 14. bis 16. Juni 2013 ein umfangreiches dreitägiges Programm bieten.

    Aus dem Plenum des Sportkreistages kam die Aufforderung, vor allem die Vereine in den Kasseler Stadtteilen mögen sich hier engagieren. Die Bitte des Vorstandes, sich zu beteiligen und Ideen für das Programm beizusteuern, richtete sich aber natürlich an die gesamte Region. (zlö)



    Stehen an der Spitze des neuen Sportkreises: Einstimmig gewählt wurden (von links) Reinhard Michl, Christian Schmidt, Michael Siegmund, Norman Huy, Carmen Wallbach, Klaus Biermann, Roland Tölle, Bernd Klenke, Hugo Heuser, Stefan Schindler, Willi Röhn, Christiane Kloppmann, Volker Henning und Timo Gerhold.

    Foto: Löschner




    Sportkreise Hofgeismar e.V. und Region Kassel zu einem Sportkreis vereint
    - 04.05.2012 -


    Roland Tölle und Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt

    Nun sind sie endlich vereint, die Sportkreise Hofgeismar e.V. und der Sportkreis Region Kassel. Beim gemeinsamen Sportkreistag in der Jahnsporthalle von Immenhausen stimmten die Delegierten beider Gremien am 4. Mai ohne Gegenstimme oder Stimmenthaltung dem Zusammenschluss zu und erfüllten damit die Vorgaben des Landes Hessen und des Landessportbundes, die sportlichen Grenzen den politischen anzugleichen. Die Sportkreisgebiete sollten somit den Grenzen der Landkreisen angeglichen werden.
    In großer Harmonie und ohne Wehmut oder falsches Pathos segneten die Vereins-, Verbandsvertreter und die ehemaligen Vorstandsmitglieder beider Sportkreise den Zusammenschluss ab.

    Gut vorbereitet steuerten die Verantwortlichen den Sportkreistag auf sicheren Schienen durch das vorgegebene Procedere, in straffer Form abgehandelt, so ganz nach dem Geschmack vieler Vereinsvertreter. Besonders erfreulich für die Delegierten, statt langatmiger Reden brachten jeweils nur ein Vertreter von Politik, Landessportbund (lsb h) und Vereinen ihre Grußworte auf den Punkt. Da machte das Zuhören richtig Spaß!
    Der ehemalige Geschäftsführerin des Sportkreises Hofgeismar, Carmen Wallbach, waren als Gastgeberin die Begrüßung der Delegierten und Gäste vorbehalten, ebenso die Ehrung der in der vergangenen drei Jahren verstorbenen Sportlerinnen und Sportler beider Sportkreise.

    Bei seinem Grußwort hatte Landrat Uwe Schmidt eindringlich für den neuen Sportkreiszusammenschluss geworben. Angesichts der Tatsache, dass dem neuen Sportkreis rund 130.000 Mitglieder in 489 Sportvereinen angehörten, sprach Schmidt von einem historischen Tag in Nordhessen. Der Landrat bestätigte, dass sowohl die Politiker als auch der Sport dieser größten nordhessischen Personalvertretung Tribut zollen werden. Als Vertreter des Präsidiums des Landessportbundes erklärte Vizepräsident Helmut Meister, dass die Vereine auch in Zukunft mit Fördermitteln des lsb h für die Beschaffung oder Reparatur von langfristigem Sportgerät, oder geplanten Bauvorhaben, oder Sanierung und Instandsetzung von Sportanlagen rechnen könnten. Nur wegen der geringeren Zuflüsse aus Toto- und Lottomitteln werde sich die Mittelvergabe verzögern. Lobend äußerte sich der Vizepräsident darüber, dass der neugebildete Sportkreis als eingetragener Verein die Vorgaben des lsb h erfülle.

    Der Zusammenschluss beider Sportkreise und die Wahlen waren gut vorbereitet und in Windes Eile über die Bühne gebracht, die gut vorbereiteten Personal-Wahlvorschläge von den Delegierten in vollem Umfang mit getragen (Personalliste des neuen Vorstandes siehe Kasten unten).
    Zum Schluss der Veranstaltung wurden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement Werner Tuchtenhagen (Wolfhagen), Wilfried Bergmann (Niedermeiser) und Rainer Erler (Kassel) nach ihrem Ausscheiden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Stehende Ovationen und lang anhaltenden Beifall erhielt der langjährige Vorsitzende des Sportkreises Hofgeismar. Karl Desel bei seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzender des Sportkreises Region Kassel e.V. Damit wird das sportliche Urgestein sicherlich noch lange dem Sport erhalten bleiben.

    Volker Hennig


    Vorstand des neuen Sportkreises Region Kassel: Vorsitzender: Roland Tölle (Vellmar); Vier Stellvertreter: Willi Röhn (Bad Emstal), Bernd Klenke (Ahnatal), Klaus Biermann (Wolfhagen) und Carmen Wallbach (Reinhardshagen); Schatzmeister: Michael Siegmund (Habichtswald), Öffentlichkeitsbeauftragte: Volker Hennig (Schauenburg) und Reinhard Michl (Wolfhagen); Beauftragte für Ausbildung und Personal- und Sportentwicklung: Christiane Kloppmann (Schauenburg); Schule und Verein: Norman Huy (Kassel); Breiten- und Freizeitsportbeauftragter: Timo Gerhod (Baunatal); Seniorensportbeauftragter: Christian Schmidt (Bad Emstal); Sportabzeichenbeauftragter: Hugo Heuser (Liebenau); Integrationsbeauftragter: Stephan Schindler (Borgentreich); Umweltbeauftragter: Klaus Biermann (Wolfhagen).


    Vorstandsriege:
    Die neue Vorstandsriege mit von links: Reinhard Michl, Christian Schmidt, Michael Siegmund, Norman Huy, Carmen Wallbach, Klaus Biermann, Roland Tölle, Bernd Klenke, Hugo Heuser, Stephan Schindler, Willi Röhn, Christiane Kloppmann, Volker Hennig und Timo Gerhold.




    Geehrte:
    Rainer Erler, Karl Desel, Wilfried Bergmann, Rainer Erler und Werner Tuchtenhagen umrahmt von Roland Tölle und Carmen Wallbach

    Fotos: Volker Hennig




    Sportkreis wird heute noch größer
    - HNA vom 04.05.2012 -


    Hofgeismar fusioniert mit Wolfhagen und Kassel

    WOLFHAGEN. Nach 66 Jahren ist Schluss: Der Sportkreis Hofgeismar wird heute aller Voraussicht nach aufhören zu existieren. Den entsprechenden Beschluss werden die Delegierten in Immenhausen fassen und dadurch mit dem Sportkreis Kassel-Wolfhagen fusionieren. Dadurch entsteht eine Organisation, die nahezu 500 Sportvereine vertritt in denen rund 130 000 Mitglieder sind – das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Offenbach, Hessens fünftgrößter Stadt.

    Gegründet wurde der Sportkreis am 23. Dezember 1945. Jetzt nach 24 240 Tagen wird sein Ende amtlich. Letzter gwählter Vorsitzender war Edgar Oberländer (54). Er musste aus gesundheitlichen Gründen vor gut einem Jahr sein Amt abgeben. Zuvor hatte er sich vehement für die Eigenständigkeit eingesetzt, aber, so sagt er, vermutlich gibt es keinen anderen Weg als die Aufgabe der Eigenständigkeit. „Es ist vom Landessportbund so gewollt“, dass die Sportkreisgrenzen mit den Landkreisgrenzen übereinstimmen. Und der bestehende Sportkreis Region Kassel (dem Wolfhagen angehört), werde deshalb künftig auch Hofgeismar umfassen. „Schade ist es schon“, sagt Oberländer, der keinen Hehl daraus macht, dass er kein Anhänger des großen Sportkreises ist. Denn der enge Kontakt zu den Vereinen gehe verloren.

    Von Michel Riess





    Sportkreis ehrte seine Sportabzeichen-Jubilare, Vereine und Schulen
    - 23.04.2012 -


    Karl-Heinz Schirmer und Wolfgang Steckel für die 50. Wiederholung ausgezeichnet

    Eine vom Sportkreis Region Kassel in dieser Vielzahl nicht erwartete, aber vom Sportkreisvorsitzenden Roland Tölle freudig begrüßte Schar von aktiven Sportabzeichen-Jubilaren, -Prüfern und Schulsportverantwortlichen füllten Ende April den großen Saal des Eppo´s Clubhauses am Auestadion, um die diesjährige Sportkreisehrung mitzuerleben. Nicht nur den Sportabzeichen-Wiederholern, sondern auch den Vereinen und Schulen mit den besten Ergebnissen bei der Abnahme galten die vom Sportkreis ausgelobte Geld- und Sachpreise der Veranstaltung. Die Anmoderation hatte Christiane Kloppmann, im Sportkreis für Bildung/Personalentwicklung zuständig, übernommen.

    Voll fit wie ein Turnschuh präsentierten sich bei der Feierstunde Helmut Arendt, Renate Baldeweg, Edelgarde Kieselbach, Wolfgang Rudolph und Gunter Schalow, die stolz ihr Goldenes Abzeichen mit der Prägung "40" entgegennehmen konnten. Mit großem Beifall wurden die 50er-Jubiläen von Karl-Heinz Schirmer und Wolfgang Steckel honoriert.

    Als Verein mit den meisten Abnahmen im vergangenen Jahr konnte Tölle die LG Kaufungen auszeichnen, der Verein mit den, im Verhältnis zur Mitgliederzahl, zahlreichsten Abzeichen war das Laufteam Wolfhagen. Bei Ehrung der Schulen im Sportkreis bedauert der Sportkreisvorsitzende, dass die Schulen Kassels gegenüber dem Vorjahr beim Sportabzeichen-Erwerb eine rückläufige Tendenz aufwiesen. "Das kann natürlich daran liegen, dass die Schulen wegen der prekären Hallenbadsituation selten im Schulsportunterricht Schwimmen auf dem Stundenplan hätten. Und das gehört als Disziplin mit zum Sportabzeichen", so Tölle. Die Hermann-Schafft-Schule Fuldabrück wurde als Schule mit den meisten Sportabzeichen im Verhältnis zur Schülerzahl ausgezeichnet. 65% aller Schüler hatten 2011 das Sportabzeichen erworben.

    Tölle machte die Anwesenden auf den am 5. Mai diesen Jahres in Immenhausen anberaumten Sportkreistag mit Vereinigung der Sportkreise Region Kassel und Hofgeismar zum neuen, großen Sportkreis Region Kassel e.V. aufmerksam. Danach animierte er die Anwesenden für das vom 14. bis 16. Juni 2013 im Rahmen des Hessentages stattfindende "Festival des Sports". Dieses offizielle Jubiläumsprojekt der Stadt Kassel, gestaltet vom Deutschen Olympischen Sportbund, dem Landessportbund Hessen, dem Sportkreis Region Kassel e.V. und der Stadt Kassel, erwartet von den Vereinen ein starkes Engagement. Zum Abschluss der Feierstunde berichtete der Sportkreisbeauftragt Sportabzeichen, Werner Tuchtenhagen über die im kommenden Jahr zu erwartende grundsätzliche Umgestaltung des Bundessportabzeichens.

    Volker Hennig


    Sportabzeichenabnahmen 2011
    Hessen gesamt: 72.985, SpKrs Reg. KS: 1.544 (ohne Schulen)
     
    Ehrungen Goldzahlen
    25 Frank Lilienthal, Alfred Manthey, Helga Teske
    30 Werner Büschner, Klaus Boßmann, Josef Faber, Udo Güde, Gudula Körner, Hans Lanzenberger, Rita Seibel, Horst Thiel
    35 Günter Pfahl
    40 Helmut Arendt, Renate Baldeweg, Edelgarde Kieselbach, Wolfgang Rudolph, Gunter Schalow
    50 Karl-Heinz Schirmer, Wolfgang Steckel
     
    Ehrung Vereine
    Vereine mit meisten SpAbz.: 1. LG Kaufungen 476, 2. TSV Heiligenrode 110, 3. TG Welheiden 95, 4. KSV Baunatal 90, 5. SV Harleshausen 87
     
    Vereine mit den meisten SpAbz. in Bezug auf Mitgliederzahlen: 1. Laufteam Wolfhagen 29%, 2. LG Zierenberg 22%, 3. TSV Nieste 10%, 4. TSV Süsterfeld-Helleböhn 6%, 5. Eintracht Naumburg 5,5%
     
    Ehrung Schulen
    Auszeichnung Schulen im Bezug auf Schülerzahlen: 1. Hermann-Schafft-Schule Fuldabrück 65%, 2. Grundschule Dörnberg 53%, Grundschule Espenau und Schule Erlenhof, Habichtswald je 34%, 5. Astrid-Lindgren-Schule, Niestetal 29%




    Glückliche Sportabzeichen-Jubilare mit Vertretern der Schulen und Sportkreis- vorstandsmitgliedern



    Michael Sigmund, Schatzmeister im Sportkreis, mit Sportabzeichen-Vertreterinnen der Schulen

    Fotos: Volker Hennig




    Sanierung von Sportanlagen und Sportgerätebeschaffung im Mittelpunkt
    - 18.04.2012 -


    Sportkreisvorsitzender übergibt Fördermittel an 12 Vereine

    Eine Rekordsumme von insgesamt 44.580 Euro Fördermittel konnte Sportkreisvorsitzender Roland Tölle an zwölf Sportkreisvereine übergeben. Mit diesen, vom Landessportbund Hessen (lsb h) bewilligten Fördermitteln, sehen sich die Vereine nun in der Lage, die schon seit längerem geplanten Bauvorhaben oder Sanierung und Instandsetzung von Sportanlagen sowie Beschaffung und Reparatur langfristiger Sportgeräte zu realisieren.
    Tölle erklärte bei der FördermittelÜbergabe in einer kleinen Feierstunde im neu gestalteten Vereinsheim des OSC Vellmar, dass der lsb h trotz sinkender Zuschüsse aus Toto- und Lottomitteln sich als verlässlicher Partner erweist und seine Vereine nach besten Kräften unterstützt. "Es dauert heute länger als in der Vergangenheit bis der lsb h die Mitteln fließen lässt, aber die Vereine können sich auf eine Mittelvergabe verlassen", so Tölle.

    Sanierung ihrer teilweise recht maroden Sportanlagen ist bei den meisten Vereinen vorrangiges Ziel. So nahm der FTSV Heckerhausen einen größeren Betrag für die Sanierung des Vereinsheimes entgegen. Auch bei der ACT Kassel, dem TC Blau-Weiss Kassel, dem TSV 1891 Oberzwehren, dem BffL Kassel, dem Schützen-Club Sandershausen und dem Schützenverein 1662 Breuna, der in Kürze sein 350-jähriges Gründungsjubiläum feiert, laufen ab sofort Renovierungsarbeiten. Dank der Mittelbewilligung kann sich die FSK Lohfelden für Turn- und Tischtennisabteilung neue Sportgeräte anschaffen. Auch der SSC Vellmar (Fitnessgeräte), die Behinderten Sportgemeinde Vellmar (Gymsticks) oder der Schützenverein Dörnberg (Sportgewehre) sind happy, die geplanten und beantragten Geräte nun zu kaufen.

    Zum Schluss der kleinen Feierstunde forderte Roland Tölle die Vereine auf, sich beim Sportkreistag am 4. Mai in Immenhausen, bei dem die Sportkreise Hofgeismar und Region Kassel über einen Zusammenschluss beider Gremien zu einem großen Sportkreis, der dann als eingetragener Verein den Namen "Sportkreis Region Kassel" trägt, abzustimmen und sich aktiv zu beteiligen. Zudem riet Tölle, wegen der anhaltenden Finanzkrise, für Vorhaben, Beschaffung oder Instandsetzung von langlebigen Sportgeräten, die vom lsb h bezuschusst werden sollen, die Anträge schnellstmöglich bei der Sportkreis-Geschäftsstelle einzureichen. Informationen zur Vereinsförderung erhalten die Sportvereine bei der Geschäftsstelle Kassel, Hessenkampfbahn, Telefon: 0561 7396449, Fax: 0561/13482, eMail: info@sk-region-kassel.de .

    Volker Hennig



    Roland Tölle weist die Richtung: v. li.: Jörg Wagenknecht (Abt.Ltr Turnen im FSK Lohfelden), Ernst Brüßler 2. Vors. BSG Vellmar), Hans Krug (Sportwart KKV Kassel), Werner Boller (1. Vors. KKV), Bernd Klenke (1. Vors. FTSV He-ckershausen), Günter Wedekind (AbtLtr Tischtennis FSK Lohfelden), Angelika Hilka (1. Vors. SpSchtzVerein Dörnberg), Roland Tölle (Sportkreisvors.), Rolf Danuschewske (Vors. SSC Vellmar), Horst Steuernagel (Kassenwart im BffL Kas-sel), Horst Franzbach (Schatzmeister im TC Blau-Weiss Kassel), Raymond Ortloff (2. Vors. TSV 1891 Oberzwehren).

    Foto: Volker Hennig




    Neue Solaranlage, Billardtisch und Matten für Nordhessens Sportvereine
    - 09.02.2012 -


    Lsb h-Fördermittel trotz schwieriger Finanzlage an drei Vereine

    Auch wenn die staatlichen Fördermittel an den Landessportbund Hessen (lsb h) wesentlich spärlicher fließen als in den vergangenen Jahren (die Mittel aus Toto- und Lotto-Einnahmen haben sich wegen eines Beschlusses des Europäischen Gerichtshofes zu Gunsten privater Wettanbieter drastisch verringert) unterstützt der Landessportbund seine Vereins nach besten Kräften. Für Bauvorhaben oder Sanierung und Instandsetzung von Sportanlagen oder Beschaffung und Reparatur langfristiger Sportgeräte bezuschusst der lsb h die Vereine nach festen Regelsätzen. Damit können Vereine schon lange geplante Vorhaben realisieren und ihren Klub zukunftsfähig machen.

    Es waren Anfang Februar zwar nur drei Vereine, denen der Sportkreisvorsitzende Roland Tölle die frohe Kunde mitteilen konnte, dass ihre beantragten Fördermittel vom lsb h in vollem Umfang genehmigt wurden und die Mittel ab sofort abrufbar wären. Tölle hatte aus diesem Grund zu einer kleinen Feierstunde in die Geschäftsstelle in der Hessenkampfbahn eingeladen.

    Mit der Zukunft will Christian Schmidt, Ehrenvorsitzender des SSV Sand, gehen. Die bewilligten Mittel dienen einer High-Tech-Solaranlage für das Vereinsumkleidegebäude. "Durch Berichte in der HNA über gelungene lsb h-Fördermaßnahmen hatte mein Verein den Mut gefasst, ein solch teures Projekt anzugehen". erklärte der ehemalige langjährige Vereinsvorsitzende des SSV Sand. Burkhard Nödler, Vereinschef des SV Blau-Weiß Wellerode, zeigte große Freude über die Bewilligung von Matten für die Judokas seines Vereins. Nicht erschienen waren Vertreter des Vereins Billard-Union Kassel. Sie erhielten einen hohen Betrag für die Beschaffung eines neuen Billardtisches.

    Zum Schluss der kleinen Feierstunde riet Roland Tölle, wegen der sich abzeichnenden Finanzkrise, für Vorhaben, Beschaffung oder Instandsetzung von langlebigen Sportgeräten, die vom lsb h bezuschusst werden sollen, die Anträge schnellstmöglich beim Sportkreis Region Kassel einzureichen. Informationen zur Vereinsförderung erhalten die Sportvereine bei der Geschäftsstelle Kassel, Hessenkampfbahn, Telefon: 0561/7396449, Fax: 0561/13482, eMail info@sk-region-kassel.de

    Volker Hennig



    Glückliche Sportler vor der neuen Sportkreiswand. Von links: Christian Schmidt, Burkhard Nödler, Sportkreis-Geschäftsführerin Bärbel Neusel und Roland Tölle

    Foto: Volker Hennig




    Hohe Ehrung des Landessportbundes für das Kasseler sportliche Urgestein Albert Schaumann
    - 15.01.2012 -


    Goldene Ehrennadel anlässlich des Starts der 125-jährigen Jubiläumsfeiern der TSG 1887 Kassel-Niederzwehren

    Er hätte nichts von einer so hohen Ehrung gewusst, wie er nach der Verleihung der Goldenen Ehrennadel mit Urkunde des Landessportbundes am Mikrofon erklärt hatte. In Anwesenheit hoher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport hatte der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Region Kassel, Bernd Klenke, zusammen mit der Vizepräsidentin für Kommunikation und Marketing, Dr. Susanne Lapp, beim Neujahrsempfang der TSG 1887 Niederzwehren, Auftaktveranstaltung der 125-Jahrfeier, die hohe Ehrung vorgenommen. Damit wurden 40 Jahre lange ehrenamtliche Leistungen Albert Schaumanns für den Landessportbund, den Sportkreis Kassel (heute Sportkreis Region Kassel) und seinen Verein, die TSG 1887, allerdings schon seit über 65 Jahren, gewürdigt.

    Der Geehrte, der am 4. Juli 1932 in Kassel geboren wurde, blickt auf ein erfülltes, sportliches Leben zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg und nach Aufhebung des von den Besatzungsmächten strikten Verbots, in Deutschland Sport zu treiben, trat Albert Schaumann am 1. Juli 1946 in die TSG 1887 Kassel-Niederzwehren ein. Zunächst als Handballer, später als guter Turner und Leichtathlet. In frühen Jahren wurde er in der Turnabteilung Übungsleiter und leitete die Jedermann-Sportgruppe. Bei den "Jedermännern" ist er heute noch aktiv. An vielen Landes- und Deutschen Turnfesten nahm er als Wettkämpfer teil und heimste viele Pokale, Lorbeerkränze oder Urkunden ein.

    Als Leichtathlet kümmerte er sich vor allem um die Sportabzeichenabnahme im Verein, vor allem bei der Jugend. Noch heute macht er jedes Jahr sein Sportabzeichen und fühlt sich fit wie ein Turnschuh. 1970 wurde Schaumann in der TSG in den Vereinsvorstand gewählt und diente von 1999 bis 2009 als Schriftführer. Dann wechselte er in den Ältesten- und Ehrenrat. Für seine 25-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft bekam er die Silberne und Goldene Verdienstnadel. 2009 wurde er Ehrenmitglied der TSG.

    Auch im Landessportbund zeigte er über 40 Jahre Flagge. So wurde er 1968 in den Kreisjugendausschuss der Sportjugend Kassel gewählt und vertrat die Sportjugend im Kasseler Jugendring. In diesem Amt organisierte er für den Sportkreis die Sylt-Freizeiten und verwaltete die Finanzen seiner Sportjugend. Seit 1992 betreut er die Sportabzeichen-Prüfer bis heute und war von 1995 bis 2009 lsb h-Beauftragter für Sportabzeichenabnahme und -bearbeitung. Von 1998 bis 2009 zeichnete Albert für die Kasse des Sportkreises als Schatzmeister, heute profan Kassenwart genannt, verantwortlich.

    Für sein enormes ehrenamtliches Engagement wurde der Hobbygärtner hoch ausgezeichnet. So erhielt Schaumann 1977 die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes, 1979 die Bronzene Ehrennadel des lsb h und im gleichen Jahr die Bronzene des Hessischen Leichtathletik-Verbandes. 1987 der Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes, zwei Jahre später der Ehrenbrief des Landes Hessen und 1991 die Silberne Ehrennadel Hessens.

    Nach der Verleihung der Goldenen gab es beim Neujahrsempfang Standing Ovation für den in Verein und Sportkreis sehr beliebten jung gebliebenen Mustersportler. Auch die lsb h-Vizepräsidentin zeigte sich angesichts des Jubels um Alfred sichtlich angetan. Kassel und seine Umgebung ist für sie kein nordhessisches Sibirien, kein Wunder, Frau Dr. Susanne Lapp hat noch im Kasseler Vorort Niestetal, Zentrum deutscher Solartechnik, einen Koffer stehen.

    Zum Schluss des über zweistündigen Neujahrsempfangs, bei dem vor allem die seit Jahrzehnten Rhythmischen Sportgymnastinnen der TSG mit semiprofessionellen Darbietungen für Furore sorgten, bekundete der Vereinsvorsitzende Bernd Geselle; "Albert Schaumann war und ist immer noch ein sehr gefragter Helfer in unserem Verein. In seiner sprichwörtlichen Bescheidenheit scheut er das Rampenlicht der Öffentlichkeit". Kommentar des Kasseler Bürgermeisters und Sportdezernenten Jürgen Kaiser: "Solche sportlichen Vorbilder brauchen wir heute mehr denn je". Albert Schaumann ist nach der hohen Auszeichnung hoch motiviert und hofft nun, im Jahr seines achtzigsten Geburtstags, auf ein von Gott gewolltes Sportler- und Familienleben, Für das Sportabzeichen zum 80-sten hat er seine Spikes und Schwimmhose bereits geschnürt.

    Volker Hennig



    Von links: stv. Sportkreisvorsitzender Bernd Klenke, Albert Schaumann, Vizepräsidentin Dr. Susanne Lapp und Vereinsvorsitzender Bernd Geselle.

    Foto: Volker Hennig




    Bewerben für den Lindner-Preis
    - HNA vom 03.01.2012 -


    Landessportbund Hessen: 10.000 Euro für Breitensportarbeit - Meldeschluss ist am 26. März

    FRANKFURT. Mit insgesamt 10.000 Euro Preisgeld dotiert ist der Heinz-Lindner-Preis, den der Landessportbund Hessen und „Himmelseher Sportversicherungen weltweit“ erneut ausschreiben. Der Preis wird für herausragende breitensportliche Arbeit im Sportverein verliehen. Bewerbungsschluss für den Preis, an dem alle hessischen Sportvereine, die mindestens drei Jahre Mitglied des Landessportbundes Hessen sind, teilnehmen können, ist der 26. März. Prämiert werden besondere Aktivitäten im Breitenund Freizeitsport im Jahr 2011, die über den Wettkampf orientierten Breitensport hinaus gehen.

    Ausschreibung

    Die detaillierte Ausschreibung kann im Internet unter www.sport-in-hessen.de, Schaltfläche Heinz-Lindner-Preis, heruntergeladen werden. Telefonisch gibt es Auskünfte unter der Rufnummer 069/6789-333. (nh)




    17 Orden für die Fitness
    - HNA vom 03.01.2012 -


    Wolfhager Laufteam-Mitglieder erfüllten die Bedingungen für das Sportabzeichen

    WOLFHAGEN. Im aus 65 Mitglieder bestehenden Verein Laufteam Wolfhagen – unter Vorsitz von Christina Roth – gibt es 17 neue Ordensträger. Denn sie erfüllten die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgegebenen Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen, dem einzigen Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft und bestätigt. Das Abzeichen mit staatlich anerkanntem Ordenscharakter können alle Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr erwerben, unabhängigdavon, ob sie in einem Verein sind. Für Kinder und Jugendliche (acht bis 17 Jahre) gibt es das Deutsche Sportabzeichen Jugend.

    Schwimmen ist Pflicht

    Für die Normerfüllung innerhalb eines Kalenderjahres müssen nach Altersklassen fünf überwiegend leichtathletische Übungen, die jeder frei wählen kann, absolviert werden. Eine Disziplin ist Pflicht: der Nachweis der Schwimmfähigkeit. „Sportlich fit“, so der lizensierte Sportabzeichenprüfer Werner Büscher bei der Übergabe der Urkunden und Abzeichen im Liemeckestadion, „sind die Laufteam-Aktiven als erfolgreiche Langstreckenund Crossläufer von Haus aus. Trotzdem mussten sie immer wieder üben und trainieren, um zum Beispiel in den für sie ungewohnten Disziplinen Kurzstreckensprint, Hochoder Weitsprung, Kugel- oder Steinstoßen die geforderten Zeiten und Weiten zu erreichen.“

    30 Mal in Gold

    Der in Bründersen lebende Büscher, inzwischen 74 Jahre alt, ging als leuchtendes Beispiel voran. Er absolvierte 2011 sein inzwischen 30. Sportabzeichen in Gold. Ebenso Udo Güde, den er vor dessen mehrmonatigen Bundeswehr- Auslandseinsatz in den Gewässern vor Somalia mit dem 30er-Goldabzeichen dekorierte. Erstmals mit dem Sportabzeichen in Bronze kann sich der 46-jährige Frank Hühne (Ippinghausen) schmücken. „Aktiv Sport treiben war für mich bis vor eineinhalb Jahren eigentlich ein Fremdwort. Dann habe ich mit dem Laufen angefangen und Spaß an sportlicher Bewegung gefunden. Ich mache auf alle Fälle weiter.“ (zih)


    Sie erhielten das Sportabzeichen

    der haben das Deutsche Sportabzeichen erworben: • Bronze: Frank Hühne, Silvia Peter, Martina Schaake, Simone Angenvoort (2), Matthias Kleinhans (2). • Silber: Barbara Scharrer (4), Christopf Angenvoort, Silke Franke, Christina Roth (3). • Gold: Thomas Borchardt (5), Jochen Büscher (5), Grit Hahn (6), Alfred Böhm (16), Werner Kleinhans (18), Dieter Hahn (19), Udo Güde und Werner Büscher (30 Mal). (zih)



    Lohn aller Mühen: 17 Mitglieder des Laufteams Wolfhagen erfüllten die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen und erhielten während der traditionellen Vereins- silvesterfeier im Liemecke-Vereinsheim Urkunde und Ansteckemblem.

    Foto: zih